Ein Service der

100 Jahre Wirtschaftsdienst

Willkommen auf unseren Jubiläumsseiten!

Mit dem Untertitel „Kriegswirtschaftliche Mitteilungen über das Ausland“ erschien im August 1916 in Hamburg eine neue Informationsquelle für Kaufleute: der Wirtschaftsdienst. Auf diesen Seiten können Sie erfahren, wie sich Ausrichtung und Profil der Zeitschrift im Lauf der Geschichte änderten und welche Menschen den Wirtschaftsdienst prägten.

Wirtschaftsminister im Wirtschaftsdienst

Von Ludwig Erhard bis Michael Glos

Bild: BArch, B 145 Bild-F041449-0007 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0

13 Bundeswirtschaftsminister haben seit 1949 zahlreiche Artikel für den Wirtschaftsdienst geschrieben - über soziale Marktwirtschaft und Europapolitik, Hochtechnologie und Verbraucherschutz. Stöbern Sie in Texten aus mehr als fünf Jahrzehnten.

Eduard Rosenbaum

Renommierter Ökonom, Vertriebener und Hamburg-Patriot

Als Eduard Rosenbaum 1928 die Chefredaktion des Wirtschaftsdienst übernahm, war er ein bekannter und anerkannter Ökonom, der  bereits im Frühjahr 1919 die deutsche Delegation bei der Friedenskonferenz in Versailles unterstützt hatte. Weder seine Reputation noch seine Verdienste schützten ihn nach 1933 vor dem Rassenwahn der Nationalsozialisten. Er trat von seinem Amt zurück und emigrierte.

Lothar Berghändler

Förderer des demokratischen Disputs

Lothar Berghändler führte den Wirtschaftsdienst ab 1949 in demokratische Zeiten. Den Umgang mit der Pressefreiheit als eines der höchsten Güter der Demokratie mussten alle Beteiligten in der jungen Bundesrepublik neu lernen, was nicht immer reibungslos verlief. So stieß die Veröffentlichung und Gegenüberstellung der Verfassung von BRD und DDR auf Kritik in Politik und Leserschaft.